Wie Greenpeace schreibt, wusste die derzeitige Bundeskanzlerin schon seit 1996 von den Risiken des Atommüll-Lagers Asse II. Merkel war bereits seit 1994 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war schon vor 13 Jahren über eine mögliche radioaktive Verseuchung des Trinkwassers durch das Atommüllager Asse II informiert. Dies geht aus einem Greenpeace vorliegenden Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) an das Bundesumweltministerium aus dem Jahr 1996 hervor. Die Untersuchungen des BfS zeigen auf, dass die Lagerung von Atommüll in Salzstöcken mit erheblichen Sicherheitsrisiken verbunden ist.
Wenn der Unterton, der im Greenpeace-Artikel mitschwingt, auch nur halbwegs berechtig ist, und Merkel wirklich wider besseres Wissen gehandelt hat, drängt sich doch – wie in letzter Zeit irgendwie immer öfter – die Frage auf, welche Motivationen das Handeln unserer Politiker (aller Parteien!) lenken. Offensichtlich geht es – das macht auch die Klima- und Umweltpolitik der letzten Jahre klar – weder um Sachpolitik mit Verstand und Vernunft, noch geht es um die Menschen, deren Schutz eine der Aufgaben der Regierung ist. Es geht um das Wahlergehen der Wirtschaft, kurz gesagt: um Geld und Macht. Wie Slime schon vor gefühlten Ewigkeiten gesungen hat: “Wer das Geld hat, hat die Macht, wer die Macht hat, hat das Recht“.
Und dieser Maxime scheinen sich alle anderen Ziele - Umweltpolitik, Sozialpolitik, Bildungspolitik etc. – unterordnen zu müssen. Subventionen abschaffen, weil Kohlekraftwerke den nötigen Strukturwandel verhindern und die Umwelt unnötig belasten? Nee, das kann man der Wirschaft nicht antun. Geld in die Bildung invenstieren? Nee, das ganze Geld ist schon für die Rettung kaputter Banken und deren privater Vermögen draufgegangen, und und und. Beispiele gibts genug, und es scheint auch irgendwo ein Nest zu sein, wo sie ausgebrütet werden (So bleibt wahrscheinlich – leider – immer genug Material zum drüber Aufregen und Bloggen).
naturgetr.eu










Das geht ja mal gar nicht! Merkel soll vor einen Untersuchungsausschuß! Und zwar bitte noch vor der Wahl, sonst interessiert es nämlich wieder keinen…