Wie das ZDF berichtet, ist heute ein Teil des maroden Atommüll-Lagers Asse eingestürzt:
Das Salzbergwerk ist einsturzgefährdet, weil täglich rund 12.000 Liter Wasser eindringen. Mehrfach – zuletzt im Juli – wurde radioaktive Lauge entdeckt. Auch zu Gesteinsablösungen aus Decken war es in der Asse schon mehrfach gekommen.
Nicht genug, dass das nie wirklich sicher gewesene Lager langsam wirklich den Geist aufgibt – gerade in Zeiten, in denen Wasserknappheit absehbar ist, wird nichts konkretes dagegen unternommen, dass 12.000 Liter Wasser täglich (!) mit radioaktivem Material in Kontakt kommen.
Und die politisch Verantwortlichen und (ehemaligen) Betreiber? Die sind fein raus – und sind sich offensichtlich keiner Verantwortung oder gar Schuld bewusst:
Der ehemalige Betreiber des Atommülllagers Asse, das Helmholtz-Zentrum München, sieht sich für die Pannen in dem maroden Bergwerk nicht verantwortlich. Der wissenschaftlich-technische Geschäftsführer der Behörde, Günther Wess, sagte am Donnerstag in Hannover vor dem Untersuchungsausschuss zur Asse, es sei dort stets nach «bestem Wissen», dem aktuellen Stand der Technik sowie unter Beachtung der geltenden Sicherheitsbestimmungen gehandelt worden.
Nur dass inzwischen genügend Fälle vorliegen, in denen ehemalige Asse-Arbeiter über die mangelnde Gefahrenaufklärung seitens ihrer damaligen Arbeitgeber berichten, und die inzwischen zu einer nicht unrelevanten Zahl an Krebs erkrankt sind (siehe dazu auch hier).
Die Verantwortlichen, darunter vor allem unsere alte, neue Kanzlerin Merkel, müssen endlich zur Verantwortung gezogen werden. In diesen Zusammenhängen immernoch zu behaupten, dass man nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt habe, ist eine ebenso offensichtliche wie dreiste Lüge.
naturgetr.eu









