Wie verschiedene Online-Nachrichtenagenturen (z.B. Spiegel, Reuters, diepresse.com) melden, hat die weltweite Wirtschaftskrise ihren Teil zum Klimaschutz beigetragen: Drei Prozent weniger CO2-Ausstoß sind der Wirtschaftskrise anzurechnen. Dieser Rückgang um drei Prozent sei – so heisst es weiter – der größte seit 40 Jahren (!).
Damit eröffnen sich nicht nur, wie der UN-Klimasekretär Yvo de Boer erklärt haben soll, ein “Startfenster” für den Klimaschutz, und ebensowenig ist der Knackpunkt die “Finanzierung des Klimaschutzes“; Vielmehr zeigt der Rückgang der CO2-Ausstöße ganz klar den vernünftigsten Kurs im Klima- aber auch im allgemeinen Umweltschutz:
- Die westlich-industrialisierten Gesellschaften sind maßgeblich für den CO2-Ausstoß verantwortlich
- Die Weltwirtschaft muss von der Idee des steten und unbegrenzten Wachstums abgebracht werden
- Ein einfacheres Leben ohne Durchindustrialisierung und Konsumismus ist eine effektiver Art des Umweltschutzes
- Umwelt- und Klimapolitik muss ganz klar absoluten Vorrang vor der Wirtschaft und ihrem Gewinnstreben haben, damit Klima- und Umweltschutz effektiv betrieben werden kann.
Wie wär’s denn mit einem weltweiten Morgenthau-Plan (zumindest was die Industrieländer anbelangt)? Deindustrialisierung für alle! Stoppt die ohnehin fragwürdigen Auswüchse von Wirtschaft und Konsumismus!
naturgetr.eu









