Der Ökologische Fußabdruck ist inzwischen ein bekanntes Mittel um die – je nach dem – umweltbewusste Lebensweise zu versinnbildlichen und darzustellen. Schweizer Forscher haben gezeigt, dass sich dieses Konzept nicht nur auf Wasser-, Energie und Bebrauchswarenverbauch (wie z.B. Kleidung) umsetzen lässt sondern auch auf Lebensmittel:
An einer Tagung in Zürich haben Forschende gezeigt, wie der Inhalt des Einkaufskorbs mit unserer Umwelt zusammenhängt. [...] Auch Früchte und Gemüse lassen sich bilanzieren. Transport, Energie, Wasser, Dünger und Pestizideinsatz spielen eine Rolle bei seinem CO2-Ausstoss. (Quelle)
Ich denke, die grundlegenden Fakten – wie zum Beispiel dass es ökologisch nicht gerade sinnvoll ist, Bio-Äpfel aus Argentinien zu kaufen – dürften hinlänglich bekannt sein. Schön allerdings, wenn mann das mit einem Fußabdruck versinnbildlichen kann.
Eine mehr als überfällige, im Alltag präsente Variante solcher Öko-Bilanzierungen (wie sie auch im Ökologischen Rucksack dargestellt werden – siehe dazu auch hier und hier) wäre eine verpflichtende Öko-Ampel auf Produkten, ganz ähnlich wie die Ampelkennzeichnung für Nährwerte.
In dieser Öko-Ampel könnte dann der Ressourcen-Verbrauch (inklusive Verpackung und Transport) eingerechnet und übersichtlich dargestellt werden. Denn, mal ehrlich, die vielen verschiedenen Bio-Auszeichnungen tragen nicht gerade dazu bei, das Konsumverhalten auf ökologisch sinnvollere Produkte zu lenken, sondern im besten Fall achten die Käufer mehr auf ihre Gesundheit.
Eine verpflichtende Öko-Ampel mit einheitlichen und Kontrollierten Maßstäben könnte dagegen auch darstellen, wie ökologisch sinnlos es manchmal ist, Bio zu kaufen: Zum Beispiel dann, wenn die Bio-Waren erst um die halbe Welt verschifft und gekarrt werden müssen.
naturgetr.eu










Ich finde es sehr gut, den ökologischen Fußabdruck von Lebensmitteln zu kennen und würde meine Kaufverhalten danach einrichten.