Fundstück: Das Böse im Internet Meinung sagen

09:44 am 17. August 2009 , , ,

Gefunden bei Telepolis:

Es ist nicht das Internet, das “das Böse” in die Gesellschaft bringt, sondern es ist “das Böse in der Gesellschaft”, das sich nun auch den Weg ins Internet bahnt.
[...]
Das Übel liegt also mehr in der Gesellschaft als im Internet. Und Politik wäre gut beraten, wenn sie sich primär um Verbrecher und Verbrechen kümmert und nicht um die Reglementierung von Internetnutzern.

Schön ware es allerdings, wenn nicht nur der Autor dieses Artikels, sondern auch die Verantwortlichen in den drei Staatsgewalten endlich die grundlegenden Eigenschaften und Funktionswiesen eines Mediums – denn nichts anderes ist das Internet – begreifen würden. Medien (in ihren vielfältigen Formen) und Inhalt sind nicht eins. Medien sind Träger, begreift das endlich und hört damit auf, den Boten für den Inhalt der Nachricht zu bestrafen.

Es gibt Unmengen an Büchern, die voll von Gewaltdarstellungen und oft genug auch mit (impliziten und expliziten) rassistischen und sexistischen Aussagen – und niemand käme deswegen ernsthaft auf die Idee, Stoppschilder vor die Regale im Buchhandel zu stellen (wäre allerdings eine lustige Variante um auf die Lächerlichkeit der Stoppschilder hinzuweisen) oder die Autoren und Leser pauschal und in verleumderischer Art und Weise zu kriminalisieren.

Von den Inhalten, die offenbar im Fernsehen gezeigt werden, will ich gar nicht erst anfangen…

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